Deutsche Mixed-Meisterschaften und neue Mixed-Regeln

01.04.2018 ebf Tour Startseite

Das war unser Aprilscherz...

Erstmalig in diesem Jahr müssen Mixed-Teams zum Erreichen der Deutschen Meisterschaften Mixed-Beachvolleyball Ranglistenpunkte bei Turnieren auf Landesebene vorweisen. Auch im Rahmen der ebf-Turniere könnt ihr deutsche Ranglistenpunkte erwerben. Details dazu in Kürze.

Neu ist vor allem aber auch, dass sich damit das Regelwerk für Mixed-Spiele ändert. Die Teams müssen ähnlich dem Hallenvolleyball bereits vor Satzbeginn einen Aufstellungszettel abgeben. Besoderheit: Bereits hier wird schon festgelegt, welche Spielerin/welcher Spieler auf welche Gegnerin/welchen Gegner aufschlägt. Dabei ist nicht festgelegt, ob man als Mann auf den gegnerischen Mann oder die gegnerische Frau aufschlagen möchte. Im französischen Lausanne wurde diese Regelung tatsächlich sehr kontrovers diskutiert. Doch für 2018 soll es im beschlossenen Probelauf dabei bleiben.

Für die Turnierausrichter bedeutet die Änderung, zukünftig bei allen ebf-Turnieren Markierungshütchen an den Spielfeldrändern zu platzieren. Diese halbieren das Spielfeld der Länge nach und zeigen den Aufschlagbereich an, in welchen der jeweilige Aufschläger servieren muss. Der Annahmespieler darf sich die zu verteidigende Feldhälfte bis zum Anpfiff durch den Schiedsrichter frei auswählen.

Eine Mittelllinie kann natürlich nicht gezogen werden. Im Zweifelsfall entscheidet der Schiedsrichter jedoch immer für den Aufschläger. Bei den deutschen Meisterschaften soll dann im übrigen erstmalig mit Lasertechnik ermittelt werden, ob der Ball die richtige Spielfeldhälfte berührt hat.

Wir sehen die neuen Regelungen, die schließlich auch Testphase für zukünftige Europa- und Weltmeisterschaften im Mixed sind, durchaus als Gewinn für diese attraktive Beachvolleyball-Variante. Viele Streiterein können vermieden werden und auch der Mut, in die Mitte der beiden Spieler aufzuschlagen, wird wieder gefördert.

Wir freuen uns, mit euch im Forum über die neuen Regeln diskutieren zu dürfen.